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Archiv: Aktuelle Meldungen

MemoTube: Was die audiovisuellen Dinge erzählen

Auch Bild- und Tondokumente haben ihre Geschichte(n) und sind wichtige Zeugnisse der Vergangenheit. Als Beitrag zum Internationalen Museumstag präsentiert Memoriav ab dem 15. Mai das virtuelle Online-Museum MemoTube. Entdecken Sie dort Geschichten rund um die Erschliessung, Erhaltung, Erforschung und Valorisierung audiovisueller Objekte.

Alexander Loulakis gestorben

Am 4. April ist Alexander Loulakis im Alter von 86 Jahren verstorben. Damit verliert nicht nur die Ländergruppe eines seiner namhaftesten Mitglieder, sondern sicher viele von uns auch einen guten Freund und Sammlerkollegen. Eine ausführliche Würdigung des Verstorbenen verfasste Prof. Dr. Michael Crone.

Umzug des Deutschen Musikarchivs

Das Deutsche Musikarchiv der Deutschen Nationalbibliothek ist aus Berlin nach Leipzig umgezogen. Die neuen Kontaktdaten finden Sie hier.

Internationale IASA-Jahrestagung in Deutschland

Die 42nd Annual Conference of the International Association of Sound and Audiovisual Archives (IASA) findet statt vom 03. bis 09. September 2011 in Frankfurt am Main. Das Thema der Konferenz ist „Digital Sense and Nonsense: Digital Decision Making in Sound and Audiovisual Collections″. Wir bitten um die Einreichung von Vortragsvorschlägen bis zum 28. Februar 2011.

Horst Fuchs gestorben

Am 7. September 2010 verstab im Alter von 81 Jahren Horst Fuchs, Mitbegründer und langjähriger Produktionschef der Ariola. Auf der Jahrestagung der IASA-Ländergruppe 2001 im Deutschen Musikarchiv berichtete er im Rahmen einer Gesprächsrunde von seinen reichhaltigen Erfahrungen aus seinem Berufsleben.
Ein Nachruf auf Horst Fuchs von Prof. Dr. Rolf Budde ist in der Ausgabe 41/2010 der Zeitschrift 'Musikwoche' erschienen.

20 Jahre IASA-Ländergruppe: VinylDisc erschienen

Anlässlich des 20-jährigen Bestehens der IASA-Ländergruppe Deutschland/Deutschschweiz e. V. ist ein einmaliges Tondokument mit einem akustischen Querschnitt einiger Mitgliederarchive erschienen. Es handelt sich dabei um eine VinylDisc, eine Kombination aus einer CD und einer speziellen Schallplatte. Sie besteht aus zwei miteinander verbundenen Schichten. Die silberne Schicht beinhaltet die digitalen Informationen, die obere schwarze Schicht wird durch die Verwendung einer Vinyl-Matrize hergestellt und beinhaltet eine auf Plattenspielern abspielbare Schallplattenrille (33 1/3 min-1). Damit die VinylDisc auf dem Plattenteller fixiert werden kann, liegt ein Adapter aus Schaumstoff zur Reduzierung des Innendurchmessers bei.
Die Auflage ist auf 1016 Exemplare limitiert. Aktuell sind noch einige Exemplare für den freien Verkauf vorhanden. Der Verkaufspreis beträgt 5,50 €/brutto zzgl. Porto und Verpackung. Bestellungen von Kleinmengen bitte an .

Ehrenmitgliedschaft für Professor Dr. Ulf Scharlau

Am 9. Oktober 2010 hat auf Vorschlag des Vorstands die Mitgliederversammlung der IASA-Ländergruppe Deutschland/Deutschschweiz e. V. Herrn Prof. Dr. Ulf Scharlau die Ehrenmitgliedschaft verliehen. Damit würdigt die Ländergruppe das außerordentliche Engagement Ulf Scharlaus für die Gründung einer deutschsprachigen IASA-Gruppe. Dank seiner Initiative und seines langjährigen Fädenknüpfens wurde schließlich auf der von ihm geleiteten Gründungsversammlung am 25. April 1990 in Wiesbaden die „IASA-Sektion der Bundesrepublik Deutschland, der DDR und der Schweiz (deutschsprachiger Teil)″ aus der Taufe gehoben. Ulf Scharlau ist das erste Mitglied der Ländergruppe, dem diese Ehrung zuteil wird.
Ein ausführlicher Bericht über die Gründung und die Geschichte der IASA-Ländergruppe ist in Schall & Rauch, Ausgabe 13, erschienen.

Uebergabe der Ehenmitgliedschaft an Prof. Dr. Ulf Scharlau

Pio Pellizzari überreicht Prof. Dr. Ulf Scharlau
(rechts) die Ehrenmitgliedschaft

80 Jahre Schallplattengeschichte

von Hans L. Oesterreicher und Bettina Greve ist erschienen „Leben mit Musik! 80 Jahre Schallplattengeschichte in Deutschland, Österreich und der Schweiz″, ISBN 978-3-89849-654-4. Es behandelt die Geschichte der einzigen Schweizer Schallplattenfabrik Turicaphon AG in Riedikon, sowie die Erfolge des Entdecker-Labels ELITE SPECIAL.
2001 ist von der Autorin „Sternenhimmel: Die Chronik einer deutschen Schallplattenmarke (Polydor)″, ISBN 978-3-85445-205-5 erschienen.

SiLK - SicherheitsLeitfaden Kulturgut

SiLK, der SicherheitsLeitfaden Kulturgut der Konferenz Nationaler Kultureinrichtungen dient mit seinen einführenden Abhandlungen, Fragebögen und seinem Wissenspool der Schärfung des Bewusstseins für das Thema Sicherheit und dem Kulturgutschutz in Museen, Bibliotheken und Archiven. Er unterstützt die Mitarbeiter dabei, ihre Einrichtung im Bereich Sicherheit zu evaluieren, und zeigt Tipps und Lösungsmöglichkeiten auf.

Sammlung im Internet präsentieren

Um Sammlungen im Internet zu präsentieren hat Center for History and New Media an der George Mason University ein kostenfreies Publikationssystem entwickelt: Omeka
Voraussetzung zum Betrieb von Omeka sind ein Apache-Server mit wenigen gängigen Erweiterungen. Beispielinstallation

Schadensbild einer Compact-Disc mit „bronzing corrosion″

Es handelt sich um eine Maxi-CD der Gruppe YELLO/The Race, Spielzeit ca. 19 Min., YEL CD 1, INT. 870622-2, Phonogram LTD (London), „Made in the U. K. by PDO″, 1988. Die Maxi-CD wurde in einem Papp-Cover ausgeliefert und aufbewahrt. Die Reflexionsschicht der CD ist auf der Labelseite vollständig verfärbt („bronzing corrosion″), die Unterseite (Leseseite) ist farblich - nicht - verändert, d. h. der Laserstrahl wird reflektiert (Bild 3). Die Prüfung mit einem DaTARIUS CS-4 Testsystem bricht nach 2:12 Minuten ab (Bild 4).

 

01 CD mit bronzing corrosion im Vergleich.png
02 CD mit bronzing corrosion im Vergleich.png
03 CD mit bronzing corrosion Cover u. Leseseite.png
04 CD mit bronzing corrosion DaTARIUS Pruefergebnis.png

Tonbeispiel

Die teilweise Wiedergabe der verfärbten CD ist nur noch mit speziellen Wiedergabesystemen mit sehr guter Fehlerkorrektur möglich. Der kurze Ausschnitt des Titels „The Race″ wurde mit einem T+A SACD 1250 R erzeugt. Das Schadensbild ist akustisch deutlich hörbar:

Ursache „bronzing corrosion″

Zwischen 1988 und 1993 wurde im englischen Presswerk EDC (Entertainment Distribution Company) Blackburn (früher PDO, Philips & Du Pont Optical, Übersicht) ein neuer Metallisierungsprozess entwickelt. Für die Reflektionsschicht der CDs wurde in dieser Zeit Silber anstatt Aluminium verwendet. Die erzeugte Silberschicht der CDs reagierte mit Schwefelverbindungen aus dem Papier der CD-Cover (Pappe) und Booklets und verfärbte sich bronzefarben.
Weitere Informationen:

  1. STEREO, 06/2002, S. 44 - 47, ISSN 0340-0778
  2. K. Roth: „Die Chemie der schillernden Scheiben: CD, DVD & Co.″ in Chemie in unserer Zeit, 04/2007, S. 334 - 345, ISSN 0009-2851
  3. Link-Liste der Music Library der University of Washington: Compact Discs: Permanance, Rot, Bronzing, Corrosion
  4. IASA-Jahrestagung 2007 und Zeitschrift Schall & Rauch Nr. 11/12
  5. Umtausch der betroffenen CDs durch den Hersteller
  6. Liste beschädigter CDs auf Musik-Sammler.de

PC-gestützte Restaurierung von Audiosignalen

Horst Zander beschreibt in seinem Buch „PC-gestützte Restaurierung von Audiosignalen″ (ISBN 978-3-7949-0778-6) den Weg vom abgenutzten historischen Schallträger zum digitalisierten und restaurierten Audiosignal. Dabei geht er sowohl auf Magnet- als auch Nadeltonverfahren ein und zählt Möglichkeiten auf, das Tonmaterial mit verschiedenen Hilfsprogrammen zu reinigen, glätten, entrauschen, normalisieren, komprimieren etc. (Verlagsinformation)

Trauer um Hans-Werner Kimmerl-Armack

Am 16. Februar 2010 verstarb, nach kurzer schwerer Krankheit, unser Mitglied Hans-Werner Kimmerl-Armack.
Herr Kimmerl-Armack war ein akribischer Sammler, mit dem ehrgeizigen Ziel, von jeder veröffentlichten Oper und auch allen anderen Kompositionen des Genres Musiktheater, eine Aufnahme zu besitzen. Diese und die rund 150.000 dokumentarischen Einzelnachweise zu allen Aspekten seines Sammelgebiets hatten ihm schon Jahre zuvor einen Eintrag ins Guinness Buch der Rekorde eingebracht. Eine ausführliche Würdigung des Verstorbenen verfasste Detlef Humbert.

Archive in Europeana

„Archive, Bibliotheken, Museen und andere Kulturerbe-Einrichtungen, die mit ihren regionalen und lokalen digitalen Inhalten Mitte des Jahres präsent sein wollen in der Europeana, sind aufgerufen, sich bis zum 15.02.2010 bei uns zu melden. Wir bemühen uns, Sie in den Daten-Import-Plan zu integrieren und Ihren Daten den Weg in die Europeana Version 1.0 zu ebnen.″ Weitere Informationen. Kontakt: Michael Götze, goetze (at) zlb (dot) de; Telefon: 030-90 226 391

Archivierung audiovisueller Materialien: Philosophie und Grundsätze

Deutsche Übersetzung des Originals von Ray EdmondsonAudiovisual Archiving: Philosophy and Principles″ ist im Internen Bereich verfügbar.
Ebenfalls verfügbar ist Richtlinien für Audiovisuelle und Multimedia- Materialien in Bibliotheken und anderen Institutionen, IFLA (International Federation of Library Associations and Institutions) Professional Reports, Nr. 85, ISBN 90-70916-00-2

Der unsichtbare Pianist – von Lochstreifen und Schallrillen

Das Deutsche Musikarchiv hat eine CD mit Schellackaufnahmen und Titeln gespielt von einem Reproduktionsklavier (Steck-„Duo-Art″-Reproduktions-Flügel, Hersteller: Aeolian) herausgegeben. Die CD ist an allen Standorten der Deutschen Nationalbibliothek erhältlich.

Beiträge zur Geschichte der Schallplattenindustrie erschienen

Zwei Bände zu The Lindström Project (Inhaltsverzeichnis erster Band, ISBN 978-3-9500502-8-8 bzw. 978-3-9500502-1-9) sind bei der Gesellschaft für Historische Tonträger Wien erschienen. Mit 120 Seiten zum Preis von 20,- € zzg. Porto zu bestellen bei

Bericht Röhren-Tonstudio Casino Baumgarten

In der Zeitschrift „analog”, Ausgabe 03/2009, der Analogue Audio Association e. V. ist ein Bericht über das Röhren-Tonstudio Casino Baumgarten in Wien erschienen. Im Rahmen der IASA-Jahrestagung 2008 haben einige Teilnehmer an einer Besichtigung des Studios teilgenommen.
Wir danken dem Vorstand der Analogue Audio Association e. V. für die Erlaubnis den Bericht im internen Bereich unseren Mitgliedern zur Verfügung zu stellen.

Radiointerview mit Detlef Humbert

Am 27. April 2009 war der Sektretär der IASA Ländergruppe Deutschland/Deutschschweiz e. V. von 10:00 bis 12:00 Uhr Studiogast in der Sendung Allerlei bei Radio fips. Wir danken dem Moderator Herbert Friesendorff für die Erlaubnis die Aufzeichnung der Sendung hier zu präsentieren:

Trauer um Wolfgang Krueger

Am Donnerstag, dem 16. April 2009, ist nach schwerer Krankheit Prof. Dr. Wolfgang Krueger verstorben. Mit Wolfgang Krueger verliert die IASA-Ländergruppe Deutschland/Deutschschweiz ein bedeutendes, wegen seiner fachlichen Beiträge, seines Engagements und seines lebensbejahenden Wesens geschätztes Mitglied. Eine ausführliche Würdigung des Verstorbenen verfasste Ulf Scharlau.

Praxisbericht zur Digitalisierung

In „Vernon's Vault Of Vintage Vinyl: Taking a Museum's Record Album Collection and Making It Accessible to the Public” berichtet Elizabeth Fuhrman Bragg von der Digitalisierung und Verfügbarmachung der großen Schallplattensammlung des International Bluegrass Music Museum in Kentucky (U.S.A.).

Nadel, Rille, Trichter ...

Stefan Gauß lehrt Kultur- und Designgeschichte an der Universität der Künste Berlin und hat „Nadel, Rille, Trichter: Kulturgeschichte des Phonographen und des Grammophons in Deutschland (1900-1940)” veröffentlicht.
Aktuell empfiehlt sich „Die Schallplatte versus neue Digitaltechnik” von Christoph Wyer.

Labelkunde Vinyl erschienen

Das über 500 Seiten umfassende Werk von Frank Wonneberg berichtet umfangreich über Schallplattenfirmen, Etikettenstammbäume, Matrizenschlüssel und Qualitätsparameter. Ein Interview mit dem Autor ist der Zeitschrift „analog”  der Analogue Audio Association e. V. erschienen (Ausgabe 01/09, Seite 50ff.). Herr Wonneberg ist ebenfalls Autor des „Vinyl Lexikon” und bereitet die Veröffentlichung des „Vinyl Atlas” (Untertitel: Die Welt der Schallplatte) vor.

Bundesarchiv kooperiert mit Wikipedia

Beispielhaftes Projekt von Public-Private-Partnership realisiert: Bundesarchiv stellt Wikipedia kostenfrei Online-Bilder zur Verfügung.

Riesige Musiksammlung steht zum Verkauf

3 Millionen Schallplatten, 300.000 CDs werden vom Sammler (Paul Mawhinney, Record-Rama Sound Archives, P.O. Box, 15413 Pittsburgh, PA 15237, U.S.A.) komplett angeboten. Weitere Informationen bei der taz und auf der Webpräsenz des Sammlers (2009: Webseite nicht mehr verfügbar, Archivversion im Internet Archive/WayBackMachine). Sowie in dem Buch „Record Store Days″ von Gary Calamar und Phil Gallo, ISBN 9781402772320, S. 50.